Schotten, die ihr mit Wallace geblutet habt,
Schotten, die Bruce oft geführt hat,
Willkommen zu eurer Blutstatt,
Oder zum Sieg.
Hier ist der Tag, jetzt die Stunde;
Sieh die Front der Schlacht drohen;
Sieh die Streitmacht des stolzen Edwards sich nähern –
Ketten und Sklaverei!
Wer wird ein Verräter sein?
Wer wird eines Feiglings Grab füllen?
Wer ist so niedrig, ein Sklave zu sein?
Lasst ihn umkehren und fliehen!
Wer wird für Schottlands König und Gesetz
Das Schwert der Freiheit kräftig schwingen,
Der freie Mann stehe oder der freie Mann falle,
Lasst ihn mir folgen!
Bei den Leiden und Schmerzen der Unterdrückung!
Bei euren Söhnen in Ketten der Unterwerfung!
Unsere liebsten Adern werden wir leeren,
Aber frei werden sie sein!
Schlagt die stolzen Thronräuber nieder!
Tyrannen fallen mit jedem Feind!
Freiheit ist in jedem Hieb!
Lasst es uns tun, oder sterben! (Robert Bruce)
Es begann in einer Mainacht, um Punkt Mitternacht… Der zwölfte Schlag der alten Standuhr war noch nicht verklungen, da hatten sich fremde, f?rchterliche Welten aufgetan, von deren Existenz er nichts geahnt hatte. … und die Mächte der Finsternis lauern seit Millionen von Jahren in ihren Kerkern zwischen den Zeiten darauf, die Herrschaft über die Welt wieder an sich zu reißen – und nur der Magier ist im Stande, die drohende Katastrophe abzuwenden.
Gelugener erster Teil einer Trilogie von Deutschlands bekanntestem Fantasy-Autor. Allerdings gebe ich dem 3. Teil der Magier-Saga „Der Sand der Zeit“ den Vorrang.
"Ich bin vielen von uns in den 5000 Jahren begegnet. Und du warst von allen der Beste, MacLeod." Methos zu Duncan in "Die letzte Chance"
Ein heimtückischer Mordanschlag mit verseuchten Ratten in London, rätselhafte Banküberfälle in Amsterdam und ein scheinbar verrückter Sektenführer, der sich in seinem Haus verschanzt und niemanden an sich heranlässt: was zun";chst so zusammenhanglos wirkt, entpuppt sich schon bald als fürchterliches Komplott zur Befreiung der Mächte der Finsternis, die seit Millionen von Jahren in ihren Kerkern zwischen den Zeiten darauf lauern, die Herrschaft über die Welt wieder an sich zu reißen. Und nur der Magier ist im Stande, die drohende Katastrophe noch anzuwenden…
Nicht unbedingt der beste Roman aus der Feder von Wolfgang Hohlbein und mit Sicherheit der schlechteste Teil der Magier-Reihe. Das Buch ist bei weitem nicht so spannend wie „Der Erbe der Nacht“ und reicht ganz bestimmt nicht an die Forsetzung „Der Sand der Zeit“ heran.
(3 von 5 Smilies)
"Ich bin vielen von uns in den 5000 Jahren begegnet. Und du warst von allen der Beste, MacLeod." Methos zu Duncan in "Die letzte Chance"
Als die Wikinger lange vor Kolumbus Amerika entdecken, will der Krieger Leif Erickson seinen Ruhm mit niemandem teilen. Er tötet den Mitstreiter Hellmark, der diesen Verrat noch im Sterben verflucht: "Sie sollen bezahlen für ihre Schandtat -- ein Leben gegen hundert!"
Mehr als tausend Jahre später wird Robert Craven immer wieder von Visionen genau dieser Ereignisse gepeinigt. Der Magier bricht nach Mexiko auf, um dort Professor Havilland, eine Kapazität der Wikingerforschung, um Rat zu bitten. Doch der ist gar nicht angetan von einem visionären Zauberer als Gast und setzt ihn kurzerhand wieder vor die Tür. Kaum hat Craven den Rückweg per Schiff angetreten, da widerfährt ihm und seinen Begleitern Unheimliches: Aus dichtem Nebel tauchen uralte Wikingerschiffe auf, deren kämpferische Besatzungen scheinbar die Jahrhunderte überstanden haben.
Mit Mühe gelingt ihnen die Flucht zurück zum Anwesen des Professors, wo sie jedoch von einem mumifizierten nordischen Krieger angegriffen werden. Es gelingt ihnen zwar, die Attacke abzuwehren, doch der alte Fluch holt sie ein und Craven wird in die Zeit zurückgeschleudert, in der diese Verwünschung ausgesprochen wurde. Er muß am eigenen Leib erfahren, daß Havillands Theorie, nach der die Wikinger nicht nur Nord- sondern auch Mittelamerika mitsamt Mayas entdeckt haben, gar nicht so falsch ist. Und Seite an Seite mit Hellmarks überlebenden Genossen kämpft Craven gegen Leif Erickson an.
Meiner Meinung nach der beste Teil aus der Magier Reihe. Nach dem eher mäßigen 2.Teil, knüpft „Der Sand der Zeit“ an den sehr guten ersten Teil „Der Erbe der Nacht“ an. Was in diesem Roman höchst interessant umgesetzt wurde, ist das Zusammenfließen der verschiedenen Kulturen, die da aus Wikingern und Olemeken bestehen. Zudem trägt das Zusammenspiel mit der nordischen Mythologie sein Übriges dazu bei, dass der Roman sehr lesenswert ist. Wer auf der Suche nach einem guten Fantasyroman aus Hohlbeins Feder ist, sollte sich „Der Magier – Der Sand der Zeit“ nicht entgehen lassen.
"Ich bin vielen von uns in den 5000 Jahren begegnet. Und du warst von allen der Beste, MacLeod." Methos zu Duncan in "Die letzte Chance"